Mittwoch, 20. Januar 2016
wagadouze: Die Banalität wird zur Gewissheit wird – Tag 2 nac...
wagadouze: Die Banalität wird zur Gewissheit wird – Tag 2 nac...: Das Leben geht weiter, so banal das klingt, so ist es. Gestern war alles noch unter einer grossen Schockglocke gefroren. Heute erwachen die...
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wagadouze: Schlaflos in Ouagadougou - Der Tag nach den Anschl...: Die Grenzerfahrung Eigentlich wollte ich bereits vor zwei Tagen etwas über unseren Theatervorhang schreiben. Etwas über Grenzen. In e...
wagadouze: Surreale Wahrheit
wagadouze: Surreale Wahrheit: Ouaga 2016 Die Staatstrauer hat sich wie eine grosse staubige Decke über die Stadt gelegt. Als ob Ouaga nicht schon genug staubi...
Surreale Wahrheit
| Ouaga 2016 |
Die
Staatstrauer hat sich wie eine grosse staubige Decke über die Stadt gelegt. Als
ob Ouaga nicht schon genug staubig wäre. Ouaga, die stolze Kulturhauptstadt von
ganz Westafrika, Ouaga die Tolerante, Ouaga, die Hoffnungsvolle, Ouaga, mon
amour est profondement touchée. Keine laute Musik ist zu hören, alle
Aufführungen aller Art sind abgesagt. Die Attentate sind präsent, 24x7. In den
Medien, auch und vor allem in den sogenannt sozialen?!? schiessen Schuldzuweisungen
und Spekulationen – warum hat es so lange gedauert bis die Polizei, das Militär
vor Ort war? – Hätte man nicht viel mehr Vorkehrungen treffen müssen? – DIE
sollen ja vorher noch in der Moschee gebetet haben – Und die Frauen, die
verschleierten, die, die Tee gekocht haben haben geschossen – , nein, es waren
keine Frauen unter den Attentäter –, welche Rolle spielt die Côte d’Ivoire in
der Angelegenheit? – DIE müssen sich in Acht nehmen, WIR werden das nicht
zulassen –, ins Kraut, als wären sie mit Kameldung gedüngt.
Und alle
kennen jemanden, der jemanden kennt, der jemanden kennt, der getötet wurde. Alle
kennen alle, niemand weiss wirklich etwas, betroffen ist eine ganze Nation. In
der Nacht werden abertausende von Fragen in den Himmel geschrieben und der
wachsende Mond hat keine Antworten. On fait avec, où bien?
Wir haben trotz
allem mit unserem Atelier begonnen. Montags um 9 Uhr im neuen Thèâtre Soleil. Warum
auch nicht? Es gibt nur ein Vorwärts und kein Zurück. Oder weil wir sonst
verrückt würden, vielleicht? Weil gegen das Ungeheuerliche nicht anzukommen,
aber damit klarzukommen ist. Weil wir daran glauben, dass wir nur gemeinsam aus
der einsamen Trauer herausfinden. Weil ich ganz schlecht in der Untätigkeit
bin.
Und jetzt
improvisieren wir wie vorgesehen eine Woche lang, sammeln Material für unsere
nächste Kreation, so diese denn ihr Budget findet. Gemeinsam mit Thierry, dem
vorgesehenen Autoren, und 12 Schauspielern und Schauspielerinnen, darunter
Christoph Rath, der auch in der jetzigen Produktion „A tout jamais“ mir von der
Partie ist. Wir kreisen um die Entwicklungshilfe, fragen uns, das heisst die Burkinabès
und wir Schweizer, was sie gebracht hat, was sie bringt und was wäre ohne? Im
Hinterkopf spuckt Lukas Bärfuss’s „Hundert
Tage“ rum und die Geschichte Ruandas, die auch ein Teil der Schweizer
Geschichte ist. Und sprechen über Europäer und Europäerinnen, die gerne
Afrikaner und Afrikanerinnen wären und umgekehrt. Wir schauen uns die Hand, die
gibt, und die Hand, die nimmt an. Genau. Wir lachen viel und trinken Nescafé
mit überzuckerter Kondensmilch aus Holland.
| Atelier Ouaga 2016 - Bildstellen für NGO |
Und am Abend sitzen wir im Resto, direkt an der Strasse und warten auf unser Poulet à l'ail avec des frites, als unerwartet drei Fliegende (Polizisten mit grossen Töffs, samt Sirenen) ankündigen? Ja, was einen Minister, denke ich mir. Und dann sind es drei Lastwagen voller ausgebrannter Autowracks. Schwarzdurchgeglühte Karosserien, ausgeschlachtete Skelette. Eine surreale Wahrheit.
So ist das,
am Tag vier. Danach. In Ouagadougou.
Sonntag, 17. Januar 2016
Die Banalität wird zur Gewissheit wird – Tag 2 nach den Anschlägen in Ouaga
Das Leben
geht weiter, so banal das klingt, so ist es. Gestern war alles noch unter einer
grossen Schockglocke gefroren. Heute erwachen die Lebensgeister, die Sonne
steht am Himmel wie gehabt und Ouaga samt Einwohnern bleibt Ouaga, wenn auch
mit Narben. Tiefen Narben.
Wir
diskutieren viel über unser Theaterstück, das fast zu gut zur Aktualität passt.
Der Tod, das Jenseits, die Religionen, der Rassismus, die Gewalt und das Leben
vor dem Tod, dass es zu leben gilt. Müssen wir gewisse Szenen anpassen, streichen,
kürzen? Wie steht es um die Todesszene, wo sich
Guy Olinga mitten in einer Kirche in die Luft sprengt? Aktuell, zynisch,
provokant, künstlerische Freiheit? Vor den Anschlägen waren das Fragen, die wir
uns gestellt und für uns beantwortet haben. Ja, die Themen liegen in der Luft,
ja wir wollen das machen, ja vielleicht sind gewisse Szenen für Burkina Faso
gewagt ... Für das Publikum in der Schweiz, war alles vertretbar, was nicht
heisst, dass es allen gefallen hat. Aber das ist eine andere Piste. Die ersten
Vorstellungen in BF, gingen denn auch ohne grosse Fragen über die Bühne. Es war
die Rede davon, dass man einige Szenen nicht in Marokko, nicht in Nordafrika
spielen kann, aber hier in BF, wo die Menschen toleranter sind, pas de
problème.
Und jetzt,
wie weiter? Und was ist mit der bereits geplanten BF-Tournee? Wir können,
dürfen uns sicher nicht in den Norden von BF verschieben, die Gefahr einer
Entführung sei zu gross. Das heisst, drei Spielorte sind bereits von der Liste gestrichen.
Der Rest scheint momentan kein Problem zu sein. Aber stimmt das, fragt die
kleine gemeine Stichelstimme in meinem Hinterkopf? Wer wagt die Einschätzung?
Zum Glück müssen wir die Fragen nicht heute beantworten (aber bald), wir
spielen erst am kommenden Mittwoch wieder. Dazwischen hängt die 3-tägige
Staatstrauer. Die heute begonnen hat. Flagge auf Halbmast.
Das Theaterspiel
ist eine Seite, die persönliche Betroffenheit eine andere. Gestern nach einem
langen zermürbenden und auch traurigen Tag zu Hause, mussten wir – Eric,
Christoph und ich – dann doch noch raus, aus dem Haus. Die Psyche wand sich,
die Gedanken drehten sich, der Magen rebellierte, und das Herz war irgendwie
gequetscht. Die Komfortzone, an die ich verwöhnte Schweizerin so gewöhnt bin,
ist eindeutig weg. Der erste Spaziergang „danach“ war dann auch bizarr. Noch
nie fühle ich mich so weiss. Schauen uns die Menschen nicht komisch an? Sind
wir eine Gefahr für sie, eine Zielscheibe? Ist das alles nur Einbildung? Werden
wir, sind wir schon paranoid?
Allen
Fragen zum Trotz haben wir uns dann in ein Maquis (Resto) gesetzt und uns was
Süsses einverleibt. Einen Süsstrost. Man braucht gar nicht viel, um wieder eine
Ordnung im Universum zu finden. Einen kleinen Anker. Nachher haben wir dann
grad noch einen kleinen Quartierspaziergang nachgeschoben. Echt frech ... Nein,
ich kann allen versichern, der erste Spaziergang war nicht einfach. Auf dem
Nachhauseweg kamen uns dann weitere Bleichgesichter entgegen. Aha, die gehen
auch aus. Gut so.
Sie wollen
uns die Angst ins Gehirn, in unser Fasern, in unsere Lebensadern einschreiben.
Und wir dürfen genau das nicht zulassen. Punkt.
In den
sozialen Netzwerken von Burkina Faso bekräftigen die Burkinabè ihren Willen
sich nicht unterkriegen zu lassen. Sie beschwören ihr junge, fragile
Demokratie, ihren Stolz, ihre religiöse Toleranz. Und wir sind mittendrin. Und
das ist gut so.
Unser Gedanken
sind mit Jean-Noël Rey und Georgie Lamon. Wir haben die beiden engagierten
Männer erst vor ein paar Tagen kennengelernt. Jetzt sind beide tot und wir
trauern um sie und alle andern, die ihr Leben verloren haben. Unser Beileid und
unser Mitgefühl gilt den Angehörigen. Langsam, aber sicher füllt sich der Mond
über Ouaga mit Licht.
Samstag, 16. Januar 2016
Schlaflos in Ouagadougou - Der Tag nach den Anschlägen
| Die Grenzerfahrung |
Eigentlich wollte ich bereits vor zwei Tagen etwas über unseren Theatervorhang schreiben. Etwas über Grenzen. In etwa so:
Grenzen sind durchlässig, Grenzen sind unbeständig, Grenzen sind niemals ganz. Grenzen bewegen sich zwischen Vorher und Nachher, zwischen Diesseits und Jenseits, zwischen Gestern und Heute. Grenzen markieren. Grenzen sind Zen. Grenzen sind gemacht. Grenzen sind endlich.
Unser brillanter Theatervorhang markiert die Grenze zwischen dem Jenseits und dem Diesseits und begrenzt unsere Bühne.
Ausserdem versuchte ich stundenlang einen kleinen Film aufzuladen, was mir aber nicht gelang. Nun ja, es war nicht das erste Mal, dass etwas nicht so geht, wie ich es mir vorstelle. Also liess ich alles ruhen und das Bloggen liess ich sein.
Gestern dann ein Konzertbesuch, eine Plattentaufe gar. Im Institut Français in Ouagadougou, zur frühen Stunde, 19h, ein sogenanntes Cafés Concerts. Dauer jeweils eine Stunde, Gratiseintritt. Am Eingang Kontrolle mit Metalldetektoren und Zeig-mal-deine-Tasche, wie bei einem Fussballmatch, ou bien? Einheimische und Ausheimische, allen voran die grosse französische Community aller Couleur treffen sich jeweils im IF. Man schaut Theater, Film, folgt Diskussionen, leiht sich ein Buch aus, nimmt an einem Tanzkurs teil, trifft Freunde. Hört ein Konzert.
Noufou Kaboré und Band stellten gestern ihr Album "Sora Zuge" (Sur la route) vor. Alles ganz entspannt. Inspirierte Musiker, lockere Tenues, spielende Kinder. Man trinkt Bier, Wein oder ein Youki Tonic, plaudert, trifft bekannte und unbekannte Gesichter.
Angekündigt ist das letzte Chanson, es handelt vom Frieden und von der Kraft des Vergebens ... Voilà. Etwas Jazz, etwas Mandingue, etwas Pop.
Dann plötzlich stellt sich ein Angestellter des Instituts vor das Publikum. Hält die Hände in die Höhe und beschwört die Leute: Achtung, Achtung wir haben die Nachricht erhalten, dass ...
Der Satz war nicht ausgesprochen, als sich die ersten bereits unter die Tische stürzten, schoben, drückten und in alle Richtungen auseinander stoben. Bevor ich genau wusste wie mir geschah, brannten sich mir einer Zeitlupenaufnahme gleich diverse Bilder in die Netzhaut. Die jungen unerfahrenen Militärs am Eingang, die panisch davonstoben, es wurde alles in Dunkelheit getaucht, das Licht viel weg, Schuhe, Beine, Hände und mein Hand die nach dem Rucksack greift. Unendlich langsam und gleichzeitig superschnell. Und meine Körpertemperatur, die im Bruchteil von Sekunden ins Eiskalte rutschte. Jetzt wird dann geschossen, jetzt kommen die Kugeln, wie kann man hier entkommen und wo ist ein zweiter Ausgang? Gibt es überhaupt einen zweiten Ausgang? Ich war bereits einige Male im IF, aber ich habe mir diese Fragen nie gestellt. Wozu auch?
Kriechen oder ruhig stellen? Urbain, mein Schwiegersohn, der während des Konzerts die Calabasse spielte ist hinter mir und sagte leise: Bleib hier, ruhig hinter diesem Baum. Kinder schrieen, Eltern riefen nach ihren Kinder, Worte purzelten, französisch, moore, deutsch, italienisch, hohe Töne, Staub und es wird weiter geschoben. Tische, Stühle fallen um. Panik. Masse und Macht und Ohnmacht.
Ich kann nicht ruhig liegen, ich muss aufstehen, muss mich umsehen, muss die Dinge - welche Dinge, verdammt nochmals geschehen hier? - in die Hand nehmen, glaube ich, will ich, muss ich. Die ganze Menge hat sich um einige Meter verschoben, chaotisch und doch verschoben. Die Leute stehen wieder auf, schauen sich an und um. Alles ist angespannt, keine Informationen, niemand übernimmt den Lead, sagt an.
Hé, hé, da ist gar nichts.
Hé, hé wo sind DIE?
Wer sind DIE?
Was macht das Militär?
Kann man sich hier verstecken?
Hat jemand den kleinen Jungen gesehen?
Ist das nicht dein Telefon?
Wer hat was gesagt?
Können wir einfach nach Hause gehen?
Ist jetzt alles vorbei?
Was genau ist passiert?
Was ist in der Stadt?
Wo, wo, wo? Was?
Gewehrschüsse, kein Feuerwerk?
Also doch?
Was doch?
Was, jemand hat das Bein gebrochen?
Ein weiterer Staatsstreich?
Alle starren unablässig auf ihre Smartphones, aber die geben keine Antworten. Sind aber ein Lichtblick. Licht im Dunkeln und das Gefühl, das noch etwas funktioniert.
Dann gehen die Lichter wieder an. Alles vorbei, jetzt? Die Fragen bleiben und weiterhin wird gerufen und gesucht. Tu est ou? Ou tu est?
Jetzt steht eine Frau vor die Menge (rund 80 Personen) und erklärt uns, dass wir uns in den zweiten Stock der Bibliothek? begeben können und uns dort "verstecken", "zurückziehen", "sammeln"???
Einige wollen, einig hören gar nicht zu, weiterhin herrscht die totale Konfusion. Paff, das Licht ist wieder weg. Längst hat sich meine Temperatur normalisiert, mein Puls ebenso, aber meine Blase ist voll. Ich muss dringend pissen. Ich gehe pissen und bin ein bisschen getrösten durch den Umstand, dass die Toilette einigermassen sauber ist. Normalität durch Sauberkeit. Hahaha. Einst schrieben wir: Nur sauber gekämmt sind wir wirklich frei. Sososo. Und jetzt?
Die Menschen stehen bewegt am Ort.
Urbain und Noufou und seine Band stehen beisammen. Die ersten Menschen wagen sich auf die Strasse, wir gehen hinterher. Urbain nimmt mich an die Hand. Schön. Draussen ist nichts zu sehen. Die Strasse ist ruhig. Dafür sind Gewehrsalven und Detonationen zu hören. So also hört sich das an, so. Zum ersten Mal in meinem Leben höre ich diese Geräusche, ungefiltert. Keine Verzerrungen durch TV oder Radiowellen. Urbain sucht seinen Töff. Es sind die Kleinigkeiten, die sofort zu einer Unruhe führen. Wie sollen wir nach Hause kommen, wenn der Töff weg ist? Aber der Töff ist gar nicht weg, er wird ganz einfach in der Hektik übersehen.
Und dann fahren wir weg und der Fahrtwind bläst uns entgegen und wir leben. Es ist alles so banal.
Welche Information führte dazu, dass die Leute in Panik gerieten?
Die französische Botschaft informierte via ihre Kanäle über eine terroristische Attacke in Ouagadougou. Die französische Gemeinde in Ouaga ist, verständlicherweise allarmierter und sensibilisierter als andere (Exkolonialmacht, Engagement in Mali, Attacke in Mali, Paris etc.). Gemischt mit verschieden Gerüchten, Interpretationen und Unsicherheiten führten sie zu einer falschen Einschätzung der Situation im IF. Und grenzenlos wurde via FB, Twitter, Portable weiter gezwitschert was das Zeug hielt.
Ich will ins Theater, ins C.I.T.O. und sehen was dort läuft. Könnte ja sein, dass es Quartier gibt, die noch keine Ahnung haben was vor sich geht. Im Theater angekommen sind unsere Schauspieler noch voller Elan im Spiel. Zwar verlassen immer mehr Besucher das Theater, aber noch wird gelacht.
Ich erkundige mich, warum das Stück noch nicht abgebrochen worden ist? Man wolle eine Panik vermeiden und es sei ja ruhig im Quartier, erhalte ich zur Antwort. Als immer mehr Unruhe im Theater aufkommt, trete ich in die Szene und breche die Vorstellung ab. Ich informiere darüber, was ich zu jenem Zeitpunkt weiss und bitte die Zuschauer ruhig nach Hause zu gehen und sich über die Medien à jour zu halten. Alles verläuft ruhig.
Die Schauspieler ziehen sich um und gemeinsam fahren wir in unser "Quartierhotel", pas de luxe. Unser Regisseur ist noch mit unserer Kommunikationsfachfrau unterwegs, sie wollten an einer Preisverleihung teilnehmen, beide sind safe.
Wir hören bis spät in die Nacht les nouvelles. Die Gerüchteküche kocht hoch, unbestätigt sind viel Informationen, die meisten Infos tröpfeln über ausländische Kanäle ein. Nur eines ist sicher, Ouagadougou ist nicht mehr das Ouagadougou, das es einst war. Die Adrenalinspiegel sind hoch und immer und immer wieder sind Explosionen und Gewehrsalven zu hören.
Die Nacht ist kurz und wir sind alle mehr oder wenige schlaflos in Ouaga. Um 4h in der Früh ruft der Muezzin zum Gebet, der Güggel hält mit und die Erstürmung des Hotels Splendit beginnt.
Grenzen wurden überschritten und Grenzen wurden gezogen, aber nicht im Theater.
Wir gedenken allen Opfern und sind in Gedanken mit den Angehörigen und den Verletzten.
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